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Der FC Koblenz präsentiert neuen Trainer

geschrieben von  Montag, 11 Dezember 2017 05:58

Nach einer turbulenten Hinrunde steht der FC Koblenz etwa da, wo man ihn erwarten durfte.In der unteren Tabellenhälfte, knapp über dem Strich. In der Winterpause steht der Verein vor viel Arbeit. Besonders der neue Trainer.

von Alessandro Crippa

 

Was es nicht schon alles gegeben hatte in dieser Vorrunde. Überrissen hohe Niederlagen, Siege gegen Aufstiegsaspiranten, viele Strafpunkte und ein Trainer, der seinen Rücktritt angeboten hat. Dennoch kann sich der FC Koblenz über Wasser – oder besser gesagt – über dem Strich halten.

Ein Berner, der nicht Berndeutsch spricht

 

Insider wussten es schon länger. Trainer Juan Doval wurde vom Aargauischen Fussballverband nach einer verbalen Entgleisung bis Ende Jahr gesperrt und bot daraufhin vereinsintern seinen Rücktritt an. Der Vorstand stimmte diesem zu und Sportchef Christian Rist leitete in den Spielen bis zur Winterpause zusammen mit dem bisherigen Assistenten Lars Binkert und dem Vizepräsidenten Yves Binkert die Geschicke.

Der FC Koblenz liess sich bei der Trainersuche Zeit – bewusst. Nun hat der Club den neuen Coach präsentiert. Er heisst Gianluca Pasanisi, ist 40 Jahre alt und er kommt aus dem Kanton Bern, auch wenn man das nicht auf Anhieb denken würde. Pasanisi spricht nämlich ein einwandfreies "Züridüütsch". Seine letzte Station war der FC Rafzerfeld, den er zum ersten Mal in dessen Vereinsgeschichte in die 2. Liga

führte. Zu Beginn der Saison führten aber vereinsinterne Differenzen zur Trennung.

Erhöhte Lebensqualität und ein positiver Eindruck

 

Der zweifache Vater lebt mit seiner Familie seit zwei Jahren in Endingen. Deshalb sagt er über sein neues Engagement: "Das erhöht meine Lebensqualität enorm." Er sei nach den Trainings viel früher zu Hause. Nach Koblenz ist es ja nur "ein Katzensprung". Und Gianluca Pasanisi will sich auch gerne dort integrieren, wo er lebt.

Am vergangenen Montag hat er seine neue Mannschaft kennengelernt und die hat ihm sogleich Eindruck gemacht. Pasanisi sagt, er sei positiv überrascht worden von der Truppe. "Wir haben sehr lange zusammengesessen und hatten einen schönen Abend."

Neu mit Konditions- und Mentaltrainer

Das erste Spiel, das der FC Koblenz unter seinem neuen Trainer bestreiten wird, ist zugleich das Derby gegen Klingnau. Auf der heimischen Eichhalde wird Koblenz am 24. März die Städtli-Kicker empfangen.

Bis dahin ist noch genügend Zeit für den FC Koblenz, die Spielideen und taktischen Konzepte des neuen Trainers einzuüben. Doch welchen Fussball lässt denn der neue Mann an der Seitenlinie, der seinen Assistenten Duschko Dundjerski für Kondition und Mentales mitbringt, spielen? "Ich will eine Mannschaft, die den Ball laufen lässt. Natürlich ist aber im Breitensport- Fussball auch wichtig, dass man aus einer

stabilen Defensive heraus agiert." Zudem will Pasanisi an der Kommunikation innerhalb der Mannschaft arbeiten. Der neue Trainer ist motiviert, das spürt man.

Auch Sportchef Christian Rist zeigt sich erfreut und fügt an: "Wir sind wahrscheinlich der einzige Breitensportverein, der auch auf Mentaltraining setzt." Ob das Konzept zum Erfolg führen wird, steht heute noch in den Sternen. Dem sympathischen "Neo-

Zurzibieter" Gianluca Pasanisi ist es aber auf jeden Fall zu wünschen.

Letzte Änderung am Montag, 11 Dezember 2017 06:26

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